Das RME Babyface ist ein Audio-Interface, das über USB an meinen Musikserver Mac Mini angeschlossen ist. Ich habe es gekauft, um damit Schallplatten mit 192KHz / 24Bit aufnehmen zu können.

Es besitzt - nebst digitalen und ADAT-Anschlüssen - je zwei symmetrische, mit XLR-Steckern versehene Ein- und Ausgänge. Ich hatte mit den Multiface 1 und Multiface 2 sehr gute Erfahrungen mit RME und vor allem mit der hohen Qualität der RME-Treiber gemacht und mich deshalb für das RME Babyface entschieden (die Alternative wäre Apogee Duett 2 gewesen). Das Babyface läuft - im Gegensatz zum Duett 2 - sowohl unter Windows wie auch unter Mac.

Am Anfang war ich von der Klangqualität des Babyface enttäuscht. Vom HiFace-USB-Interface her weiss ich jedoch, welchen Einfluss die USB-Speisung auf den Klang hat. Deshalb habe ich einen USB-Zwischenverbinder eingesetzt, der die Original- +5V USB-Speisungsleitung vom Mac Mini unterbricht und dafür die +5V von einer sauberen und guten externen Speisung erhält. Zusätzlich setze ich noch eine externe 12V-Speisung ein. Mit dem hochqualitativen USB-Kabel von AQVOX klingt es nun so gut, dass ich das Babyface auch für reine Wiedergabe verwende (An Stelle des K&K DAC3).

Die beiden Speisegeräten sind modifizierte σ11 ("sigma 11") von AMB: Alle Elkos habe ich durch Elna Silmic II ersetzt und parallel dazu die Vishay MKP1837 0,01uF MKP eingesetzt. Parallel zum Ausgang habe ich einen Mundorf M-Cap Supreme Silver/Gold 0.1 eingebaut.

Für die Schallplattenaufnahme starte ich dann auf dem Mac Mini Audacity, mit dem ich dann mit 192k/24b aufnehme.

Mit dem Digicheck Hilfsprogramm von RME habe ich eine grosse Aussteuerungsanzeige, die mir erlaubt, den Signalpegel optimal zu überwachen und allfällige Überschwingungen zuverlässig festzustellen.

Die Aufnahmequalität ist mit dieser Kombination (Babyface und Speisungen) ausgezeichnet.

 

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