Der Schallwandler eines elektrostatischen Kopfhörers besteht aus einer dünnen, leitfähig beschichteten Polyester-Membranfolie, die mit ca. 500 - 800V. positiv geladen (praktisch nur Spannung, kein Strom, deshalb elektroSTATISCH) und die zwischen zwei perforierten Metallplatten, den Statoren, eingespannt ist. Diese Statoren werden durch das Audio-Signal mit ca. 40 - 100V. gegenphasig angesteuert und lassen so die praktisch masselose Membranfolie entsprechend dem Audiosignal schwingen.

Diese Schallwandler benötigen also eine Vorspannung von ca. 580V beim Stax und von ca. 800V beim Jecklin Float. Das Audiosignal muss eine entsprechend grosse Amplitude aufweisen und gegenphasig an die Statoren angelegt werden. Deshalb steuere ich meine elektrostatischen Kopfhörer über eigene, speziell dafür gebaute Verstärker an, die diese Bedingen erfüllen (z.B. Hybridamp V2)

Der Frequenzumfang von elektrostatischen Kopfhörern reicht normalerweise weit über die Hörbarkeitsgrenze von ca. 20 kHz hinaus: die nahezu trägheitslose Reaktion der Membran macht den Schallwandler außerordentlich impulstreu, was einer hohen Auflösung der Rauminformationen des Signals zugute kommt. Zudem bietet das isoplanare Schwingungsverhalten der Membran ein Minimum an Partialschwingungen und trägt damit bei optimaler Konzeption zum besonders natürlichen und klaren Klangresultat des elektrostatischen Kopfhörers bei.

Jeder meiner Kopfhörer hat einen eigenen Charakter:

  • Der Stax Omega ll ist ein elektrostatischer Kopfhörer in halboffener Bauweise
  • Der Jecklin Float ist ein elektrostatischer Kopfhörerr in offener Bauweise

Entsprechend ist die Klangcharakteristik dieser Kopfhörer unterschiedlich, und genau dies macht es aus!

 

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