Aus meiner Suche nach dem für mich richtigen Klang habe ich eine Reihe von Erkenntnissen gewonnen, die ich für meine weiteren Systemausbauten als Richtlinien verwende:

Wenn immer möglich symmetrische Verbindungskabel verwenden

Vorteile: Robuste Steckverbindungen, niedrigere Störeinflüsse
Nachteile: Teurere Kabel, aufwendigere Schaltungen

So kurze und so wenig steckbare Verbindungen wie möglich

Wenn immer möglich und sinnvoll löte ich die Kabelanschlüsse direkt an die Eingangsstufen an. Jede Steckverbindung bringt prinzipiell Klangverschlechterung.

Speisung dem Aufbau des Gerätes entsprechend

Hier bin ich noch am Arbeiten. Generell stelle ich immer wieder fest, dass die Kapazität und die Qualität der Sieb- und Glättungskondesatoren entscheidend sind für den Klang des Verbrauchers. Mehr Kapazität ist nicht immer besser!

Netzfilter, Feinsicherungen, Netzkabel und Netzstecker nehmen ebenfalls sehr grossen Einfluss auf den Klang des Verbaruchers. Deshalb verwende ich z.B. nur noch AHP- oder PADIS-Feinsicherungen bei meinen Geräten.

Mir schwebt vor, dass jede Speisung der Verbraucherschaltung entspricht:

Bei Verstärkerschaltungen, die kurzfristig mehr Strom benötigen:

Sehr niederohmige, breitbandige Speisung. Nur kleine, aber hochwertige Ausgangskapazitäten (1uF, Folie).
Auf der Verbraucherseite nur kleine, aber hochwertige Abblock-Kondensatoren
Beispiel dafür: σ11 ("sigma 11") von AMB

Bei Klasse-A-Verstärkern, die praktisch immer gleich viel Strom benötigen:

Hier bin ich noch am Abklären. Könnte hier keine Stabilisierung, sondern nur sehr sorgfältig geglättete Speisung besser klingen?

Weitere Themen folgen.

 

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